Marken unseres Vertrauens:
Wir sind zertifiziert und qualifiziert.
Mitglied im Bundesverband Brandschutz-Fachbetriebe e.V.
Copyright © 2018 Feuerschutz Hornung GmbH Alle Rechte vorbehalten.
Konzeption, Webdesign und Umsetzung: Kloz Werbung

Löschwasser- und Hydrantenanlagen

Vorbeugender Brandschutz für Großgebäude und

öffentliche Einrichtungen

Löschwasser- und Hydrantenanlagen sind Einrichtungen des vorbeugenden Brandschutzes. Sie dienen der Rettung und dem Schutz von Personen und der Brandbekämpfung. In der Regel werden diese Anlagen von Brandschutzbehörden nach dem jeweils gültigen Baurecht gefordert. Diese Anlagen führen in ihren Leitungssystemen Trink- oder Nichttrinkwasser. Bei unmittelbarem (direktem) Anschluss an das Trinkwassernetz unterliegen sie daher besonderen hygienischen Anforderungen (DIN 1988-6), um eine Qualitätseinbuße des Trinkwassers durch Stagnation zu vermeiden. Wir als fachkundige Feuerschutz-Spezialisten beraten Sie umfassend rund um das komplexe Gebiet der Löschwassertechnik. Die technischen Lösungen aus dem Hause TOTAL Feuerschutz bieten eine sichere und effiziente Bereitstellung, Einspeisung, Entnahme und Entsorgung von Löschwasser. Das Spektrum der von uns angebotenen Löschwassertechnik umfasst Wandhydranten mit formstabilem Schlauch, Unterflurhydranten, Überflurhydranten, Löschwasseranlagen (trocken und nass/trocken) aber auch Druckerhöhungen für Löschwasseranlagen und Sicherheitstrennstationen. Ob Neuausstattung, Nachrüstung, technische Aktualisierung, Renovierung oder Instandhaltung: Wir haben das Wissen, die Erfahrung und die passenden Komponenten für Ihre Baumaßnahme – maßgeschneidert auf Ihre individuellen Ansprüche und Situation vor Ort.

Wissenswertes über Löschwasser- und

Hydrantenanlagen

Allgemeines

Löschwasser- und Hydrantenanlagen dienen sowohl der Selbsthilfe durch Laien als auch der unterstützenden Wasserversorgung für die Feuerwehr bei der Brandbekämpfung. Anlagen mit Überflur- und Unterflurhydranten dienen der Grundversorgung der Feuerwehr mit Löschwasser. Löschwasser- und Hydrantenanlagen werden in der Regel durch das Baurecht (Länderrecht) gefordert. Wandhydranten können als Alternative zu den geforderten Handfeuerlöschern eingesetzt werden. Hier gilt folgender Grundsatz: Bei einer zu schützenden Fläche bis 400 m² ist keine Anrechnung von Wandhydranten möglich, aber oberhalb von 400 m² zu schützender Fläche kann bis zu 1/3 der geforderten Löschmitteleinheiten (LE) durch Wandhydranten ersetzt werden. Hierbei entspricht ein Wandhydrant 18 LE.

Planung und Einbau

Grundlage für die Planung und den Einbau von Löschwasseranlagen mit Wandhydranten ist die DIN 14462.

Wasserversorgung

Bei der Wasserversorgung von Löschwasser- und Hydrantenanlagen, gleich welcher Ausführung, sind stets zwei grundlegende Belange zu beachten: Zum einen die brandschutztechnischen Erfordernisse, ohne die eine solche Anlage ihren Zweck nicht erfüllen kann. Zum anderen sind auch die Anforderungen der Trinkwasserversorgung einzuhalten, die zum Schutz von Leben und Gesundheit geschaffen wurden. Für den direkten Anschluss von Löschwasseranlagen „nass“ an das öffentliche Trinkwassernetz ist eine so genannte Sicherheitstrennstation erforderlich (siehe unten).

Wartung

Löschwasseranlage „nass” und „nass/trocken“ mit Wandhydranten: Nach DIN EN 671-3 und DIN 14462 müssen Sachkundige eine jährliche Instandhaltung durchführen, um die Funktionsbereitschaft der Löschwasseranlage „nass” und „nass/trocken” sicherzustellen. Fernbetätigte Füll- und Entleerungsstationen für Löschwasseranlage „nass/trocken”: DIN 14463-1 und DIN 14462 fordern die Durchführung einer jährlichen Instandhaltung durch Sachkundige mit dem Ziel, die Funktionsbereitschaft der fernbetätigten Füll- und Entleerungsstationen für Löschwasseranlage „nass/trocken” sicherzustellen. Gleiches gilt nach jedem Gebrauch der Station. Das Ergebnis der Instandhaltung wird im Prüfbuch dokumentiert. Löschwasseranlage „trocken” mit Einspeise- und Entnahmeeinrichtung: DIN 14462 schreibt zur Sicherstellung der Funktionsbereitschaft eine zweijährige Instandhaltung von Löschwasseranlagen „trocken” mit Einspeise- und Entnahmeeinrichtung durch Sachkundige vor. Dabei werden die Löschwasseranlagen mit ihren Einspeise- und Entnahmeeinrichtungen einer Druckprüfung unterzogen. Prüfungsverlauf und -ergebnisse werden im Prüfbericht dokumentiert.

Unterschiedliche Brandschutzeinrichtungen der Löschwassertechnik

Wandhydranten mit formstabilem Schlauch oder Flachschlauch

Wandhydranten mit formstabilem Schlauch oder Flachschlauch werden nach DIN 14461-1 konstruiert und nach einzelnen Typen unterteilt. Typ S (Selbsthilfe) eignet sich für den Einsatz durch örtliche Brandschutzhelfer, aber auch die Feuerwehr. Anlagen mit Wandhydranten Typ S sind dafür vorgesehen, dem Nutzer des Gebäudes ähnlich wie bei Handfeuerlöschern die Erstbekämpfung eines Entstehungsbrandes zu ermöglichen. Da hier nur mit einem Wasserbedarf von 2 x 24l/min (bei 2bar) gerechnet wird, können diese Anlagen direkt aus dem Trinkwassernetz versorgt werden. Hier erfolgt die Trennung zwischen Löschwasser und Trinkwasser durch die im Wandhydrantenschrank integrierte Schlauchanschlussarmatur nach DIN 14461-3. Die Wandhydrantenanlage ist hierbei Teil der Trinkwasserinstallation. Typ F (Feuerwehr) ist speziell für den Einsatz durch die Feuerwehr und eingewiesene Brandschutzhelfer bestimmt. Dabei ist es möglich, die Schlauchhaspel am Anschlussventil abzukuppeln und einen eigenen Druckschlauch anzuschließen. Sofern Wandhydranten bauaufsichtlich gefordert sind (z.B. im Brandschutzkonzept oder in einer der Sonderbauverordnungen), sind üblicherweise Anlagen mit Wandhydranten des  Typs F einzusetzen. Diese Wandhydranten sind so konstruiert, dass sie nicht nur zur Erstbekämpfung eines Feuers durch den Nutzer des Gebäudes eingesetzt werden können, sondern auch eine für den Feuerwehreinsatz wirksame Wasserleistung zur Verfügung stellen kann. Je nach Gebäudetyp werden Wandhydrantenanlagen für eine Wasserleistung von 3 x 200l/min bei 4,5 bar (Hochhäuser) ausgelegt, gemessen am Schlauchanschlussventil.

Sicherheitstrennstationen

Für den direkten Anschluss von Löschwasseranlagen „nass“ (siehe unten) an das öffentliche Trinkwassernetz ist eine so genannte Sicherheitstrennstation erforderlich. Sie besteht aus einer Druckerhöhungsanlage und einem Vorlagebehälter. Auf einer Palette montiert, wurde diese Anlage ursprünglich für die Nachrüstung zur Trennung der Löschwasser- und Trinkwasserleitung entwickelt. Durch die Neuauflage der DIN 14462 im Januar 2007 erweiterte sich das Einsatzgebiet auf die Neuinstallation. Die Zuleitung wird gemäß DIN 1988-6 automatisch gespült, anfallende Wassermassen lassen sich nach Verschluss bei einem Einsatz über den Überlauf dem Entwässerungsnetz zuleiten.

Druckerhöhung für Löschwasseranlagen

Mit Verabschiedung der DIN 1988-6 und der nunmehr veröffentlichten DIN 14462 erhalten Druckerhöhungsanlagen in Löschwasseranlagen eine wesentlich höhere Bedeutung. Sie sind für die Realisierung des mittelbaren Anschlusses an das Trinkwassernetz unumgänglich. Neben der Planung in Neubauten stellen sie insbesondere für die Gewährleistung der Wasserhygiene in Bestandsanlagen in der Regel die einzig vertretbare Lösung dar.

Löschwasseranlagen, trocken

Löschwasseranlagen, trocken nach DIN 14461-2 und DIN 14462, sind fest verlegte Löschwasserleitungen einschließlich stationärer Schlauchanschluss-Einrichtungen mit Armaturen zur Einspeisung und Entnahme von Löschwasser. Sie werden ausschließlich von der Feuerwehr zum Löscheinsatz eingesetzt. Insbesondere in hohen oder weitläufigen Gebäuden mit mehreren Brandabschnitten sichert die fest im Gebäude installierte Löschleitung den schnellen und ungehinderten Einsatz der Feuerwehr, auch bei notwendiger Überbrückung von Brandabschnitten. Löschwasseranlagen, trocken ermöglichen der Feuerwehr die Einspeisung und Entnahme von Löschwasser ohne zeitraubendes Verlegen von Schläuchen. Die Entnahme des Löschwassers im Gebäude erfolgt durch Löschwasserentnahmeeinrichtungen nach DIN 14461-2. Für die Einspeiseeinrichtung gilt DIN 14461-2. Diese werden üblicherweise so ausgelegt, dass 2 x300l/min. bei 4,5bar an der ungünstigsten Entnahmestelle zur Verfügung gestellt werden. Diese Anlagen dürfen keine Verbindung zum Trinkwassernetz haben.

Löschwasseranlagen, nass/trocken

Durch den Einsatz der fernbetätigten Füll- und Entleerungsstation wird die Löschwasserleitung „nass/trocken“ im Bereitschaftszustand trocken gehalten. Damit werden die Forderungen der DIN 1988 hinsichtlich der Gewährleistung der Wasserhygiene bei einem unmittelbaren Anschluss an das Trinkwassernetz erfüllt. Gleichzeitig ist der Einsatz in frostgefährdeten Bereichen möglich. Die Versorgungsleitung wird erst im Einsatzfall mit Löschwasser gefüllt. Hierbei muss das ansonsten trockene Rohrnetzteil innerhalb von 60s mit Wasser gefüllt werden. Der Anschluss an das Trinkwassernetz kann sowohl unmittelbar als auch mittelbar erfolgen. Bei unmittelbarem Anschluss ist eine Fremdeinspeisung von Löschwasser unzulässig. Die Trennung vom Trinkwassernetz erfolgt üblicherweise über eine so genannte Füll- und Entleerungsstation nach DIN 14463-1. Wenn die Kapazität der Trinkwasserversorgung ein ausreichend schnelles Füllen nicht zulässt, wird der Füll- und Entleerungsstation ein entsprechend dimensionierter Behälter mit freiem Auslauf (Typ AA, AB, oder AD nach EN1717) und Pumpanlage vorgeschaltet.

Löschwasseranlagen, nass

Hierunter versteht man eine Anlage, bei der die Versorgungsleitung für die Wandhydranten ständig mit Löschwasser gefüllt ist. Die Trennung vom Trinkwassernetz muss über einen Behälter mit freiem Auslauf (Typ AA, AB, oder AD nach EN1717) und eine nachgeschaltete Pumpanlage erfolgen.

Überflurhydranten

Überflurhydranten nach DIN 14384 und DVGW- Arbeitsblatt W 331 werden an im Erdreich verlegte Wasserleitungen angeschlossen. Sie sind für jeden sichtbar und ohne weitere Armaturen im Gegensatz zu Unterflurhydranten sofort einsetzbar.

Unterflurhydranten

Unterflurhydranten nach DIN 14339 und dem Arbeitsblatt W 331 des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches (DVGW) werden frostsicher an im Erdreich verlegte Wasserleitungen angeschlossen. Die Straßenkappe wird bodenbündig gesetzt, wodurch die Grundstücksoberfläche ungehindert genutzt werden kann. Jedoch ist der freie Zugang auch hier jederzeit durch entsprechende Beschilderung zu sichern, etwa durch Parkplatzmarkierungen. Grundlage für die Planung sind die u.a. die Feuerwehrgesetze und die DVGW Arbeitsblätter.

Wasserversorgung bei Über- und Unterflurhydranten

Über- und Unterflurhydranten in Grundstücken dürfen nur unmittelbar an die Trinkwasseranlage angeschlossen werden, wenn der Spitzenvolumenstrom des Trinkwassers größer als der Löschwasservolumenstrom ist. Hier erfolgt die Trennung zwischen Löschwasser und Trinkwasser durch die in den Hydranten integrierte Sicherungsarmatur (DIN3321 bzw. DIN 3322). Die Löschwasseranlage/Hydrantenanlage ist hierbei Teil der Trinkwasserinstallation, daher sind Stichleitungen zu Über- und Unterflurhydranten aus hygienischen Gründen zu vermeiden.
Feuerschutz Hornung GmbH ist als Spezialist für den vorbeugenden Brandschutz langjährige Mitgliedsfirma des Bundesverbandes der Brandschutzfachbetriebe e.V.
Seit unserer Gründung im Jahr 1984 beziehen wir hochwertige Produkte von der Firma TOTAL Feuerschutz GmbH
Unsere Leistungen für Sie: Information und Beratung Planung Projektierung Installation Wartung
Marken unseres Vertrauens:
Wir sind zertifiziert und qualifiziert.
Mitglied im Bundesverband Brand- schutz-Fachbetriebe e.V.
Copyright © 2018 Feuerschutz Hornung GmbH Alle Rechte vorbehalten.
Konzeption, Webdesign und Umsetzung:  Kloz Werbung

Löschwasser- und

Hydrantenanlagen

Vorbeugender

Brandschutz für

Großgebäude und

öffentliche Einrichtungen

Löschwasser- und Hydrantenanlagen sind Einrichtungen des vorbeugenden Brandschutzes. Sie dienen der Rettung und dem Schutz von Personen und der Brandbekämpfung. In der Regel werden diese Anlagen von Brandschutzbehörden nach dem jeweils gültigen Baurecht gefordert. Diese Anlagen führen in ihren Leitungssystemen Trink- oder Nichttrinkwasser. Bei unmittelbarem (direktem) Anschluss an das Trinkwassernetz unterliegen sie daher besonderen hygienischen Anforderungen (DIN 1988-6), um eine Qualitätseinbuße des Trinkwassers durch Stagnation zu vermeiden. Wir als fachkundige Feuerschutz- Spezialisten beraten Sie umfassend rund um das komplexe Gebiet der Löschwassertechnik. Die technischen Lösungen aus dem Hause TOTAL Feuerschutz bieten eine sichere und effiziente Bereitstellung, Einspeisung, Entnahme und Entsorgung von Löschwasser. Das Spektrum der von uns angebotenen Löschwassertechnik umfasst Wandhydranten mit formstabilem Schlauch, Unterflurhydranten, Überflurhydranten, Löschwasseranlagen  (trocken und nass/trocken) aber auch Druckerhöhungen für Löschwasseranlagen und Sicherheitstrennstationen. Ob Neuausstattung, Nachrüstung, technische Aktualisierung, Renovierung oder Instandhaltung: Wir haben das Wissen, die Erfahrung und die passenden Komponenten für Ihre Baumaßnahme – maßgeschneidert auf Ihre individuellen Ansprüche und Situation vor Ort.

Wissenswertes über Löschwasser- und

Hydrantenanlagen

Allgemeines

Löschwasser- und Hydrantenanlagen dienen sowohl der Selbsthilfe durch Laien  als auch der unterstützenden Wasserversorgung für die Feuerwehr bei der Brandbekämpfung. Anlagen mit Überflur- und Unterflurhydranten dienen der Grundversorgung der Feuerwehr mit Löschwasser. Löschwasser- und Hydrantenanlagen werden in der Regel durch das Baurecht (Länderrecht) gefordert. Wandhydranten können als Alternative zu den geforderten Handfeuerlöschern  eingesetzt werden. Hier gilt folgender Grundsatz: Bei einer zu schützenden Fläche bis 400 m² ist keine Anrechnung von Wandhydranten möglich, aber oberhalb von 400 m² zu schützender Fläche kann bis zu 1/3 der geforderten Löschmitteleinheiten (LE) durch Wandhydranten ersetzt werden. Hierbei entspricht ein Wandhydrant 18 LE.

Planung und Einbau

Grundlage für die Planung und den Einbau von Löschwasseranlagen mit Wandhydranten ist die DIN 14462.

Wasserversorgung

Bei der Wasserversorgung von Löschwasser- und Hydrantenanlagen, gleich welcher Ausführung, sind stets zwei grundlegende Belange zu beachten: Zum einen die brandschutztechnischen Erfordernisse, ohne die eine solche Anlage ihren Zweck nicht erfüllen kann. Zum anderen sind auch die Anforderungen der Trinkwasserversorgung einzuhalten, die zum Schutz von Leben und Gesundheit geschaffen wurden. Für den direkten Anschluss von Löschwasseranlagen „nass“ an das öffentliche Trinkwassernetz ist eine so genannte Sicherheitstrennstation erforderlich (siehe unten).

Wartung

Löschwasseranlage „nass” und „nass/trocken“ mit Wandhydranten: Nach DIN EN 671-3 und DIN 14462 müssen Sachkundige eine jährliche Instandhaltung durchführen, um die Funktionsbereitschaft der Löschwasseranlage „nass” und „nass/trocken” sicherzustellen. Fernbetätigte Füll- und Entleerungsstationen für Löschwasseranlage „nass/trocken”: DIN 14463-1 und DIN 14462 fordern die Durchführung einer jährlichen Instandhaltung durch Sachkundige mit dem Ziel, die Funktionsbereitschaft der fernbetätigten Füll- und Entleerungsstationen für Löschwasseranlage „nass/trocken” sicherzustellen. Gleiches gilt nach jedem Gebrauch der Station. Das Ergebnis der Instandhaltung wird im Prüfbuch dokumentiert. Löschwasseranlage „trocken” mit Einspeise- und Entnahmeeinrichtung: DIN 14462 schreibt zur Sicherstellung der Funktionsbereitschaft eine zweijährige Instandhaltung von Löschwasseranlagen „trocken” mit Einspeise- und Entnahmeeinrichtung durch Sachkundige vor. Dabei werden die Löschwasseranlagen mit ihren Einspeise- und Entnahmeeinrichtungen einer Druckprüfung unterzogen. Prüfungsverlauf und -ergebnisse werden im Prüfbericht dokumentiert.

Unterschiedliche Brandschutzeinrichtungen der

Löschwassertechnik

Wandhydranten mit formstabilem Schlauch oder Flachschlauch

Wandhydranten mit formstabilem Schlauch oder Flachschlauch werden nach DIN 14461-1 konstruiert und nach einzelnen Typen unterteilt. Typ S (Selbsthilfe) eignet sich für den Einsatz durch örtliche Brandschutzhelfer, aber auch die Feuerwehr. Anlagen mit Wandhydranten Typ S sind dafür vorgesehen, dem Nutzer des Gebäudes ähnlich wie bei Handfeuerlöschern die Erstbekämpfung eines Entstehungsbrandes zu ermöglichen. Da hier nur mit einem Wasserbedarf von 2 x 24l/min (bei 2bar) gerechnet wird, können diese Anlagen direkt aus dem Trinkwassernetz versorgt werden. Hier erfolgt die Trennung zwischen Löschwasser und Trinkwasser durch die im Wandhydrantenschrank integrierte Schlauchanschlussarmatur nach DIN 14461-3. Die Wandhydrantenanlage ist hierbei Teil der Trinkwasserinstallation. Typ F (Feuerwehr) ist speziell für den Einsatz durch die Feuerwehr und eingewiesene Brandschutzhelfer bestimmt. Dabei ist es möglich, die Schlauchhaspel am Anschlussventil abzukuppeln und einen eigenen Druckschlauch anzuschließen. Sofern Wandhydranten bauaufsichtlich gefordert sind (z.B. im Brandschutzkonzept oder in einer der Sonderbauverordnungen), sind üblicherweise Anlagen mit Wandhydranten des  Typs F einzusetzen. Diese Wandhydranten sind so konstruiert, dass sie nicht nur zur Erstbekämpfung eines Feuers durch den Nutzer des Gebäudes eingesetzt werden können, sondern auch eine für den Feuerwehreinsatz wirksame Wasserleistung zur Verfügung stellen kann. Je nach Gebäudetyp werden Wandhydrantenanlagen für eine Wasserleistung von 3 x 200l/min bei 4,5 bar (Hochhäuser) ausgelegt, gemessen am Schlauchanschlussventil.

Sicherheitstrennstationen

Für den direkten Anschluss von Löschwasseranlagen „nass“ (siehe unten) an das öffentliche Trinkwassernetz ist eine so genannte Sicherheitstrennstation erforderlich. Sie besteht aus einer Druckerhöhungsanlage und einem Vorlagebehälter. Auf einer Palette montiert, wurde diese Anlage ursprünglich für die Nachrüstung zur Trennung der Löschwasser- und Trinkwasserleitung  entwickelt. Durch die Neuauflage der DIN 14462 im Januar 2007 erweiterte sich das Einsatzgebiet auf die Neuinstallation. Die Zuleitung wird gemäß DIN 1988-6 automatisch gespült, anfallende Wassermassen lassen sich nach Verschluss bei einem Einsatz über den Überlauf dem Entwässerungsnetz zuleiten.

Druckerhöhung für Löschwasseranlagen

Mit Verabschiedung der DIN 1988-6 und der nunmehr veröffentlichten DIN 14462 erhalten Druckerhöhungsanlagen in Löschwasseranlagen eine wesentlich höhere Bedeutung. Sie sind für die Realisierung des mittelbaren Anschlusses an das Trinkwassernetz unumgänglich. Neben der Planung in Neubauten stellen sie insbesondere für die Gewährleistung der Wasserhygiene in Bestandsanlagen in der Regel die einzig vertretbare Lösung dar.

Löschwasseranlagen, trocken

Löschwasseranlagen, trocken nach DIN 14461-2 und DIN 14462, sind fest verlegte Löschwasserleitungen  einschließlich stationärer Schlauchanschluss- Einrichtungen mit Armaturen zur Einspeisung und Entnahme von Löschwasser. Sie werden ausschließlich von der Feuerwehr zum Löscheinsatz eingesetzt. Insbesondere in hohen oder weitläufigen Gebäuden mit mehreren Brandabschnitten sichert die fest im Gebäude installierte Löschleitung den schnellen und ungehinderten Einsatz der Feuerwehr, auch bei notwendiger Überbrückung von Brandabschnitten. Löschwasseranlagen, trocken ermöglichen der Feuerwehr die Einspeisung und Entnahme von Löschwasser ohne zeitraubendes Verlegen von Schläuchen. Die Entnahme des Löschwassers im Gebäude erfolgt durch Löschwasserentnahmeeinrichtungen nach DIN 14461-2. Für die Einspeiseeinrichtung gilt DIN 14461-2. Diese werden üblicherweise so ausgelegt, dass 2 x300l/min. bei 4,5bar an der ungünstigsten Entnahmestelle zur Verfügung gestellt werden. Diese Anlagen dürfen keine Verbindung zum Trinkwassernetz haben.

Löschwasseranlagen, nass/trocken

Durch den Einsatz der fernbetätigten Füll- und Entleerungsstation wird die Löschwasserleitung „nass/trocken“ im Bereitschaftszustand trocken gehalten.  Damit werden die Forderungen der DIN 1988 hinsichtlich der Gewährleistung der Wasserhygiene bei einem unmittelbaren Anschluss an das Trinkwassernetz erfüllt. Gleichzeitig ist der Einsatz in frostgefährdeten Bereichen möglich. Die Versorgungsleitung wird erst im Einsatzfall mit Löschwasser gefüllt. Hierbei muss das ansonsten trockene Rohrnetzteil innerhalb von 60s mit Wasser gefüllt werden. Der Anschluss an das Trinkwassernetz kann sowohl unmittelbar als auch mittelbar erfolgen. Bei unmittelbarem Anschluss ist eine Fremdeinspeisung von Löschwasser unzulässig. Die Trennung vom Trinkwassernetz erfolgt üblicherweise über eine so genannte Füll- und Entleerungsstation nach DIN 14463-1. Wenn die Kapazität der Trinkwasserversorgung ein ausreichend schnelles Füllen nicht zulässt, wird der Füll- und Entleerungsstation ein entsprechend dimensionierter Behälter mit freiem Auslauf (Typ AA, AB, oder AD nach EN1717) und Pumpanlage vorgeschaltet.

Löschwasseranlagen, nass

Hierunter versteht man eine Anlage, bei der die Versorgungsleitung für die Wandhydranten ständig mit Löschwasser gefüllt ist. Die Trennung vom Trinkwassernetz muss über einen Behälter mit freiem Auslauf (Typ AA, AB, oder AD nach EN1717) und eine nachgeschaltete Pumpanlage erfolgen.

Überflurhydranten

Überflurhydranten nach DIN 14384 und DVGW- Arbeitsblatt W 331 werden an im Erdreich verlegte Wasserleitungen angeschlossen. Sie sind für jeden sichtbar  und ohne weitere Armaturen im Gegensatz zu Unterflurhydranten sofort einsetzbar.

Unterflurhydranten

Unterflurhydranten nach DIN 14339 und dem Arbeitsblatt W 331 des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches (DVGW) werden frostsicher an im Erdreich verlegte Wasserleitungen angeschlossen. Die Straßenkappe wird bodenbündig gesetzt, wodurch die Grundstücksoberfläche ungehindert genutzt werden kann. Jedoch ist der freie Zugang auch hier jederzeit durch entsprechende Beschilderung zu sichern, etwa durch Parkplatzmarkierungen. Grundlage für die Planung sind die u.a. die Feuerwehrgesetze und die DVGW Arbeitsblätter.

Wasserversorgung bei Über- und Unterflurhydranten

Über- und Unterflurhydranten in Grundstücken dürfen nur unmittelbar an die Trinkwasseranlage angeschlossen werden, wenn der Spitzenvolumenstrom des Trinkwassers größer als der Löschwasservolumenstrom ist. Hier erfolgt die Trennung zwischen Löschwasser und Trinkwasser durch die in den Hydranten integrierte Sicherungsarmatur (DIN3321 bzw. DIN 3322). Die Löschwasseranlage/Hydrantenanlage ist hierbei Teil der Trinkwasserinstallation, daher sind Stichleitungen zu Über- und Unterflurhydranten aus hygienischen Gründen zu vermeiden.
Feuerschutz Hornung GmbH ist als Spezialist für den vorbeugenden Brandschutz langjährige Mitgliedsfirma des Bundesverbandes der Brandschutzfachbetriebe e.V.
Seit unserer Gründung im Jahr 1984 beziehen wir hochwertige Produkte von der Firma TOTAL Feuerschutz GmbH
Unsere Leistungen für Sie: Information und Beratung Planung Projektierung Installation Wartung
Wir sind zertifiziert und qualifiziert.
Copyright © 2018 Feuerschutz Hornung GmbH Alle Rechte vorbehalten.
Konzeption, Webdesign und Umsetzung:  Kloz Werbung

Löschwasser- und

Hydrantenanlagen

Vorbeugender Brandschutz

für Großgebäude und

öffentliche Einrichtungen

Löschwasser- und Hydrantenanlagen sind Einrichtungen des vorbeugenden Brandschutzes. Sie dienen der Rettung und dem Schutz von Personen und der Brandbekämpfung. In der Regel werden diese Anlagen von Brandschutzbehörden nach dem jeweils gültigen Baurecht gefordert. Diese Anlagen führen in ihren Leitungssystemen Trink- oder Nichttrinkwasser. Bei unmittelbarem (direktem) Anschluss an das Trinkwassernetz unterliegen sie daher besonderen hygienischen Anforderungen (DIN 1988-6), um eine Qualitätseinbuße des Trinkwassers durch Stagnation zu vermeiden. Wir als fachkundige Feuerschutz- Spezialisten beraten Sie umfassend rund um das komplexe Gebiet der Löschwassertechnik. Die technischen Lösungen aus dem Hause TOTAL Feuerschutz bieten eine sichere und effiziente Bereitstellung, Einspeisung, Entnahme und Entsorgung von Löschwasser. Das Spektrum der von uns angebotenen Löschwassertechnik umfasst Wandhydranten mit formstabilem Schlauch, Unterflurhydranten, Überflurhydranten, Löschwasseranlagen (trocken und nass/trocken) aber auch Druckerhöhungen für Löschwasseranlagen und Sicherheitstrennstationen. Ob Neuausstattung, Nachrüstung, technische Aktualisierung, Renovierung oder Instandhaltung: Wir haben das Wissen, die Erfahrung und die passenden Komponenten für Ihre Baumaßnahme – maßgeschneidert auf Ihre individuellen Ansprüche und Situation vor Ort.
Feuerschutz Hornung GmbH ist als Spezialist für den vorbeugenden Brandschutz langjährige Mitgliedsfirma des Bundesverbandes der Brandschutzfachbetriebe e.V.
Seit unserer Gründung im Jahr 1984 beziehen wir hochwertige Produkte von der Firma TOTAL Feuerschutz GmbH
Unsere Leistungen für Sie: Information und Beratung Planung Projektierung Installation Wartung
Home
Menü
Tel. 07940 2115